Bruchsal

Wilderichstraße: Entwurf und Umsetzung

Ansehnlich ist er, der Siegerentwurf der Karlsruher Architekten Haug & Schmidtler und setzt nicht nur die Vorgaben des Auslobers, der Stadt Bruchsal, hinsichtlich Wohnqualität und -dichte vorbildlich um, sondern geht ästhetisch auch recht sensibel mit dem Baubestand in der Umgebung um und lässt “öffentliche, großzügige Freiräume”.

Verlangte die Vorgabe 45 Wohneinheiten, kann der Sieger gar mit 48 “größeren Einheiten” aufwarten. So macht es Sinn, dass die Jury Stadt und Investor empfiehlt den Entwurf für die weitere Planung zugrunde zu legen. Zwar vertrage die Bebauung “durchaus ein wenig mehr Dichte entlang des Bleichwegs, beispielsweise durch eine Erhöhung des Punkthauses oder durch ein zweites Punktgebäude”, jedoch, so warnt Architekt Haug ausdrücklich bei der Eröffnung der Ausstellung im Rathaus, sei für eine eventuelle weitere Verdichtung eine differenzierte Untersuchung notwendig, wolle man Enge als Resultat vermeiden. So könne es durchaus notwendig sein die Blocks bei der zusätzlichen Planung eines weiteren Punktgebäudes zu verkleinern. Hier darf man gespannt sein, wie die weitere Planung mit dem ursprünglichen Konzept und den Empfehlungen umgeht.

Nicht geklärt ist bisher offenbar die Frage nach eventuellen Altlasten auf dem Baugrundstück, so war im Rathaus zu hören. Die Bodenbeschaffenheit dürfte außerdem ein Kostenfaktor bei dem Bauvorhaben sein, die Gründungsverhältnisse im Bereich sind generell als problematisch bekannt.

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